3 Freunde…

25 02 2008

…waren es, die uns dieses Wochenende in Cambridge besuchten, die Stadt beguckten, mit uns Zeit bei PnP-Abenteuern verbrachten und feststellten, dass man in England doch nahrstechnisch überleben kann. schön war es - aber auch anstrengend. mir fiel auf, dass meine Reiz-Schwelle mehr und mehr sank, da mir ein ruhiger Moment für mich allein fehlte, K. meinte, dass ihr aufgefallen war, wie futterneidisch sie sei. naja - wiederholen werden wir das Ganze sicher, aber erstmal gilt es den Umzug abzuschließen und dann in den nächsten Wochen auch die Wohnung in D. aufzulösen und Zeuch von dort nach hier zu transportieren. es gibt also noch einiges zu tun…





[Valentin?]

14 02 2008

heut binde die Geilheit zu rosigen Sträußen,
verhüll sie in herzige Schacheln
doch bitte: kein Wort von Herzscheiße
wenn’s doch nur ums Ficken geht





Nachtreten: Ein weiterer Schlag gegen die Freiheit der Literatur…

13 02 2008

…und vor allem wieder gegen den Autor Maxim Biller. Wie z.B. die FAZ berichtet, wurde Biller nun zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 50k Euro an seine Ex-Freundin verurteilt, da Esra (das ja mittlerweile verboten und käuflich nicht mehr zu erwerben ist) ihre Persönlichkeitsrechte massiv verletzt habe.

eigentlich, mag man denken, ist es ja schön, dass die Persönlichkeitsrechte in Deutschland dermaßen stark verteidigt werden. eigentlich. denn was dabei unbeachtet wird ist die Rolle der Literatur/ des Literaten in Deutschland. denn wie z.B. Daniel Kehlmann in diesem etwas älteren Artikel für die FAZ schrieb, wird neben dem Autor Biller (der übrigens ein großartiger Autor ist - die “Bernsteintage” und die “Moralischen Geschichten” seien hiermit wärmstens empfohlen!) auch der Literaturstandort Deutschland demontiert.

folgendes Zitat Kehlmanns (ebenfalls ein großartiger Autor - “Ich und Kaminski” ist einer der besten Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe) fasst die gesamte Situation eigentlich vollständig zusammen und macht jeden weiteren Kommentar überflüssig:

Wie schriebe man denn, wenn man befürchten müßte, daß jedes Buch nicht bloß verboten werden, sondern auch noch Grund für die gerichtlich verordnete ökonomische Vernichtung sein könnte? Mit Angst oder gar nicht mehr oder am liebsten anderswo, kurz: wie in einer Diktatur.

und da fragt noch jemand, warum ich in diesem Land nicht leben kann oder will? die Situation mag in anderen Ländern nicht wirklich anders sein - aber in der Fremde ist auch der Abstand größer…